Residenzen im Seminarzentrum Gut Siggen
Übersetzerresidenz: Bücher übersetzen – Brücken schlagen
Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und das Goethe-Institut bieten europäischen Übersetzern die Möglichkeit, in ruhiger Arbeitsatmosphäre vier bis acht Wochen in einer Gästewohnung auf Gut Siggen zu verbringen. Jährlich von Juli bis Oktober sind die Übersetzer zu Gast auf Gut Siggen, um an der Übersetzung eines Werkes der deutschsprachigen Literatur zu arbeiten.
Das Stipendium
Die Stiftung übernimmt die An- und Abreisekosten und gewährleistet die Verpflegung während des Aufenthaltes in Siggen. Darüber zahlt das Goethe-Institut den ausgewählten Übersetzern ein Stipendium in Höhe von 1.500 Euro.
Wer kann sich bewerben?
Um die Residenz können sich Übersetzer und Übersetzerinnen aus Europa bewerben. Voraussetzung sind mindestens zwei größere veröffentlichte Übersetzungen sowie ein Verlagsvertrag für die Übersetzung, an der während des Aufenthalts in Siggen gearbeitet werden soll. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.
Übersetzerresidenzen Siggen 2011
Margherita Carbonaro aus Italien arbeitet vom 8. Juli bis zum 20. August an einer Übersetzung in die italienische Sprache von "Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel" von Herta Müller.
Ksenija Cockova aus Mazedonien übersetzt vom 25. September bis 24. Oktober die Novelle "Schweigeminute" von Siegfried Lenz ins Mazedonische.
Künstlerresidenz KOMPLEX
Die Künstlerresidenz KOMPLEX lädt jedes Jahr einen Künstler oder eine Künstlergruppe ein, in Siggen an aktuellen Projekten zu arbeiten und begleitend ein temporäres ortsspezifisches Kunstwerk zu schaffen. Dieses wird am Ende der Residenz für einige Tage in der Siggener Scheune ausgestellt. Dabei muss es sich nicht zwingend um ein fertiges Werk handeln. Die Künstler können vielmehr den gegebenen Raum mit den Mitteln ihrer Wahl gestalten und transformieren.
Aus den jährichen Einzelwerken entsteht in ihrer Zusammensetzung und Überlagerung ein organisches Ganzes, ein KOMPLEX. Dieser wird vollständig sichtbar auf der zugehörigen Homepage, die nähere Informationen zum Gesamtprojekt vermittelt.
Entwickelt wurde das Residenzkonzept von den isländischen Künstlern Elín Hansdottir und Darri Lorenzen, die im Sommer 2009 mit KOMPLEX Nr. 1 die Residenz in Siggen eröffneten.
KOMPLEX Nr. 2 wurde im Juni 2010 von der Berliner Künstlerin Sinta Werner gestaltet. Im Mai und Juni 2011 war der belgische Künstler Wannes Goetschalckx in Siggen zu Gast, um an KOMPLEX Nr. 3 zu arbeiten.





