Alexander-Sergejewitsch-Puschkin-Preis

Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799-1837) gilt als eigentlicher Schöpfer der russischen Literatursprache. Schwerpunkt seines Werkes ist sein lyrisches Schaffen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen der Versroman "Jewgenij Onegin", die Tragödie "Boris Godunow" und die Erzählung "Pique Dame". In Anknüpfung an diese Blütezeit der russischen Literatur wurde 1989 die nach Puschkin benannte Auszeichnung für zeitgenössische Dichter, Prosaschriftsteller und Essayisten russischer Sprache gestiftet. In den ersten Jahren wurde der Alexander-Sergejewitsch-Puschkin-Preis über den Sowjetischen Schriftsteller-Verband verliehen. Seit 1992 hat die Stiftung die Auszeichnung zusammen mit dem Russischen PEN-Zentrum vergeben. Der Preis war zuletzt mit 15.000 Euro dotiert und wurde jedes zweite Jahr in Russland verliehen.

Mit dem Preis verbunden waren früher Reise-Stipendien, die jüngeren Russisch schreibenden Schriftstellern eine Reise durch die Bundesrepublik Deutschland ermöglichen sollten, um hier ihre literarischen Kontakte zu knüpfen

Dem Kuratorium für den Puschkin-Preis gehörten zuletzt an:
Prof. Dr. Wolf Schmid, Hamburg (Vorsitzender); Alexander Tschudakow, Moskau; Tatjana Tolstaja, Moskau; Dr. Ilma Rakusa, Zürich und Andreas Tretner, Leipzig.

Dieser Preis wurde im Jahr 2005 eingestellt.