Editorial
Guten Tag liebe Leserinnen und Leser,
der plakative fliegende Retter auf dem Titel ist eine der Pop-Ikonen für Mut und Manneskraft. Ihm gelingt die glückliche Wende in jeder Katastrophe und ganz bescheiden kehrt er nach dem Spektakel in seine Alltagsgestalt zurück. Nun mögen einige mit den Fähigkeiten eines blauen Fliegers ausgestattet sein und es stellt sich nicht die Frage, was ihren Mut begründet.
Alle anderen möchten wir zum Jahresbeginn fragen “Was macht Mut?”
Es mag einen gewissen gesellschaftlichen Konsens geben über Handlungen, die als besonders mutig anerkannt werden. Doch in der individuellen Betrachtung steht Mut auch in Relation zu den persönlichen Gegebenheiten. Was für den einen selbstverständlich ist, kann einer anderen Person den größten Mut abfordern. Unsere Grenzen liegen sehr unterschiedlich verteilt. Wenn schon der Mut selbst vielfältig ist, wie sieht es aus mit der Ermutigung?
Das NetzwerkMagazin fragte Stipendiaten, Preisträger und Wegbegleiter der Stiftung, was ihnen Mut macht. Wir bedanken uns herzlichst bei Per Øhrgaard, Angela Bottin, Franz Dittrich, Horatiu Crisan, Wolfgang Jütte, Davit Melkonyan und Tatjana Pavlovic, die spontan bereit waren, uns ihre Perspektiven zu senden und uns ein Spektrum der Ermutigung zeigen.Sehr herzlich bedanken möchten wir uns ebenfalls bei Shermin Langhoff, bei Branko Simic und bei Daniel Koschitzki für die persönlichen Gespräche.
Wie immer berichten wir ebenso aus dem Programmgeschehen, den Förderungen der Stiftung und informieren Sie über aktuelle Termine.
Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihre
Antje Mannsbrügge
Die Redaktion und das Layout dieser Ausgabe wurden betreut von Sarah Heuberger, die derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur in der Stiftung verbringt.
