Alfred Toepfer Stiftung F.V.S |
Kurz gemeldetMax-Brauer-Preisverleihung 2011 Die Bürgerplattform ImPuls-Mitte aus dem Stadtgebiet Hamm/Horn und Joachim Lux, Intendant des Thalia Theaters und Initiator der Lessingtage, sind die diesjährigen Preisträger des Max-Brauer-Preises. Sie wurden für ihren Beitrag zu einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 31. August in der Fabrik der Künste in Hamm/Süd statt. Der Max-Brauer-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. wurde geschaffen, um Persönlichkeiten oder Einrichtungen mit besonderen Verdiensten um das kulturelle, wissenschaftliche und geistige Leben Hamburgs auszuzeichnen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.
Lehren lernen - Hochschuldidaktische Grundlagen für die Hochschule Neuberufene Professorinnen und Professoren stehen besonders vor der Herausforderung, ein anspruchsvolles, umfangreiches und kompetenzförderndes Lehrangebot zu entwickeln. Professorinnen und Professoren sind Expertinnen und Experten ihres Faches. Um Fachwissen erfolgreich zu lehren, ist es von besonderer Bedeutung, Lernprozesse anspruchsvoll und ansprechend zu gestalten. In der Sommerakademie wird Lehren und Lernen als wechselseitiger Prozess betrachtet. Die Teilnehmenden lernen, ihr eigenes didaktisches Handeln zu reflektieren. Es geht um die Planung, Gestaltung und Qualitätssicherung der eigenen Lehrpraxis. Das Programm orientiert sich an internationalen Standards und unterstützt die Professionalisierung zur pädagogischen Eignung für die Hochschullehre. Ein Programm in Kooperation mit der Universität Hamburg, der Nordmetall-Stiftung und der Dr. Friedrich Jungheinrich Stiftung. 31.8. - 2.9.2011 im Schloss Hasenwinkel unter der Leitung von Stefanie Marie Lorenz und Dr. Tobias Leonhard. 1.-3.10.2011 im Seminarzentrum Gut Siggen unter der Leitung von Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis und Prof. Dr. Frank Linde.
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In between – Zwischen den Welten: Abschlussfilme der Drehbuchstipendiaten Lena Liberta und Stefan Gieren In between steht im Rahmen des gleichnamigen Filmstipendiums der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. für die Übergangsphase vom Studium zum Beruf. Um den oft mühsamen Weg in die Praxis zu erleichtern, erhielten zwei Absolventen der Hamburg Media School (HMS), Lena Liberta und Stefan Gieren, im Herbst 2010 ein halbjähriges Stipendium. Sie hatten dadurch die Gelegenheit, noch einmal innezuhalten, um an ihren Stoffen weiterzuarbeiten, zu experimentieren. Zugleich hätte in between aber auch ein Untertitel für die Vorführung der Abschlussfilme ihres Studiums an der HMS sein können. Denn auf ganz unterschiedliche Weise haben die jungen Filmemacher dabei die Frage „Wo ist zu Hause?“ aufgeworfen. Wo (und wer) ist mein zu Hause? Und was tun, wenn man sich für die Beantwortung dieser Frage zwischen zwei Welten entscheiden muss? Sowohl in dem Regie-Stück „Wie ein Fremder“ von Lena Liberta als auch in dem mit dem Studenten-Oscar gekrönten Kurzfilm „Raju“, produziert von Stefan Gieren, führt die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit die Protagonisten in dramatische Entscheidungskonflikte. Zusammen mit dem komödiantischen Gemeinschaftswerk der Stipendiaten „Uwe + Uwe“ wurden die Abschlussfilme am 30. Mai 2011 im Abaton-Kino gezeigt.
Azad, der Protagonist in Lena Libertas Kurzfilm „Wie ein Fremder“ muss sich als Geduldeter zwischen seiner Familie und der eigenen Freiheit entscheiden. Auf eindrückliche Weise zeichnet Lena Liberta die harten Konfliktlinien nach, auf die Azad bei der Frage nach Zugehörigkeit gestoßen wird. Die Gäste des Internationalen Hamburger Kurzfilmfestivals verliehen „Wie ein Fremder“ den diesjährigen Publikumspreis. Wer den Film noch nicht kennt, hat im Rahmen der „Nacht der Kirchen“ Gelegenheit dazu: Samstag, 17. September 2011, um 22:20 Uhr in der Christuskirche Eimsbüttel. „Raju“, produziert von Stefan Gieren, thematisiert den mitunter kriminellen Hintergrund von Auslandsadoptionen. Für sein mutiges und engagiertes Filmprojekt erhielt Stefan Gieren den Studio Hamburg Nachwuchspreis als Beste Produktion. In der nächsten Zeit wird „Raju“ bei der Bonner Kurzfilmnacht am 6. September 2011 und am 17. September beim XXS Kurzfilmfestival in Dortmund gezeigt. Außerdem wird – durch ein Elbhausgespräch angeregt – derzeit überlegt, den Film 2012 bei Arte ins Programm aufzunehmen.
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Preisträger des Freiherr-vom-Stein-Preises 2011 steht fest Für ihr Engagement, Menschen mit wenig Geld Zugang zu kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen, wird die Kulturloge Marburg mit dem Freiherr-vom-Stein-Preis ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 29.November 2011 im Logenhaus in Berlin statt.
Lesung im Jüdischen Salon am Grindel Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat der Westen den Islam dämonisiert. Es war ein verhängnisvoller ideologischer Irrtum, hinter allen Problemen des Nahen und Mittleren Ostens die Religion des Korans als treibende Kraft zu vermuten. Die Schlagwörter von Terrorismus und Gewalt haben eine vielfältige und widersprüchliche Wirklichkeit verdeckt – das ist unser Islam-Irrtum. Der Korrespondent und Reporter Michael Thumann hat die Region viele Jahre bereist und war Augenzeuge der Aufstände in Ägypten, Bahrain und im Jemen. Er lebt seit 2007 in Istanbul und leitet die Zeit-Redaktion für den Mittleren Osten. Unter der Frage „Wie verstehen wir uns?“ fand am 01. September 2011 eine Lesung seines neuen Buches „Der Islam-Irrtum - Europas Angst vor der muslimischen Welt“ mit anschließendem Autorengespräch im Jüdischen Salon in Hamburg statt.
Eurolecture-Gastdozenturen Die türkische Kultur- und Medienwissenschaftlerin Prof. Suheyla Schroeder war im Sommersemester 2011 zu Gast bei Dr. Christine Hanke am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam. Herzstück der Kooperation bildete die Durchführung eines modulübergreifenden Lehrprogramms für den Studiengang Europäische Medienwissenschaft. Gemeinsam mit den Studierenden wurden mediale Konstruktionen europäischer Identität untersucht. Begleitet wurde der Verbund durch eine Lecture-Reihe "Europe in Move: Intersections, Interactions, Interventions in Artistic Practices" mit sechs Präsentationen künstlerischer Positionen. Die Lehrveranstaltungen untersuchten künstlerische Praktiken, die Themen wie Migration, Wirtschaft, Wohlstand und Genderthematiken aufgreifen und transkulturelle Perspektiven mit einbeziehen. Im Sommersemester 2012 ist die Germanistin Dr. Juliana Kaminskaja (St. Petersburg) Eurolecture-Gastdozentin bei PD Dr. Weertje Willms am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Das Lehrvorhaben zur deutschen und russischen Gegenwartsliteratur ist über die Germanistik hinaus eingebunden in slavistische, komparatistische und medienwissenschaftliche Studiengänge und stellt die interkulturellen Fragestellungen in eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Weitere Informationen finden Sie hier.
Sommerakademien des Stipendiatenkollegiums 2011 Große Fragen, experimentelle Aufgaben, neue Perspektiven prägten die diesjährigen Stipendiatentreffen in Siggen (6.-11.6 und 20. - 25.6.2011). Hier und heute, in kürzester Zeit und wie die Profis erstellte eine andere Stipendiatengruppe Dokumentarfilme über Menschen und Berufe; angeleitet von dem britischen Dokumentarfilmer John Burgan sowie Timm Kroeger von der Ludwigsburger Filmakademie. Das Professorenteam Juliana und Klaus Roth von der LMU München erkundete in ihrem Seminar die Interkulturalität. Hier wurden wissenschaftliche Befunde zu interethnischem und interreligiösem Zusammenleben in Südosteuropa ebenso befragt wie die sehr verschiedenen Lebenswege und Herkunftskulturen der Stipendiaten selbst. „Wer bestimmt eigentlich?“ – fragte sich eine andere Seminargruppe unter der Leitung von Prof. Nils van Quaquebeke und Dr. Tilman Eckloff und erkundete soziale und formale Hierarchien.
Teilgenommen haben Stipendiatinnen und Stipendiaten der Alfred Toepfer Stiftung, Gerda Henkel Stiftung, Haniel Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft sowie des Schroubek Fonds.
„Frauen, die gestalten“ - Ehemaligentreffen Praktikum und FkJ Seit 2005 haben 43 Personen durch ein Praktikum und ein freiwilliges soziales Jahr in der Kultur die Arbeit der Alfred Toepfer Stiftung bereichert. Am 27. Mai lud die Stiftung zu einem Ehemaligentreffen. Rund 30 junge Leute kamen zurück an ihren Wirkungsort, um sich auszutauschen über Studienabschlüsse, Dissertationen, Arbeitseinstieg und erste Erfahrungen in den verschiedenen Berufswegen. Neben dem regen internen Austausch standen vertrauliche Gesprächsrunden mit erfahrenen Frauen in Führungspositionen auf dem Programm. Von den Gesprächsgästen aus Kultur und Wissenschaft – Prof. Monika Bessenrodt-Weberpals (Vizepräsidentin der Hochschule für angewandte Wissenschaften), Christa Goetsch (ehem. Hamburger Bildungssenatorin), Christine Hoffmann (ehem. tätig bei dem US-Konzern URS) und Sabine Rossbach (Direktorin des Landesfunkhauses) – konnten viele Anregungen für den eigenen Berufsweg mitgenommen werden.
Art School Alliance geht in die zweite Runde Die zweite Gruppe des internationalen Künstleraustausch-Programms hat ihre Hamburger Ateliers bezogen. Erste Arbeiten waren bei den „openstudios“ am 23.6. zu besichtigen. Die Präsidien der beteiligten Kunsthochschulen trafen sich vom 4.-7.Juli in Hamburg, besuchten die Ateliers und tauschten sich zur weiteren Entwicklung des Netzwerkes aus.
Folgende Kunsthochschulen partizipieren: • L o n d o n – Department of Art, Gold smiths University • P a r i s – École Nationale Supérieure des Beaux-Arts • W i e n – Akademie der bildenden Künste • H a ng z h o u – China Academy of Art • B o s t o n – School of The Museum of Fine Arts • S a n F r a n c i s c o – San Francisco Art Institute
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Hamburger Klangwerktage auf Die Hamburger Klangwerktage haben sich in den fünf Jahren ihrer Existenz zu einem wichtigen Kulturfaktor in Hamburg entwickelt. Die Klangwerktage 2011 werden sich dem Thema „Schleier“ besonders mit einem Iran-Schwerpunkt nähern.
Zudem setzt die Veranstaltung einen Fokus auf Musik des 21. Jahrhunderts, zeitgenössischen Musikvermittlung und interkulturelle Kompetenz sowie Nachwuchsförderung. Die Hamburger Klangtage werden durch die Alfred-Töpfer-Stiftung gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Hamburger Klangwerktage unter www.klangwerktage.de.
Übersetzerresidenzen Siggen 2011 Margherita Carbonaro aus Italien arbeitete vom 8. Juli bis zum 20. August an einer Übersetzung in die italienische Sprache von "Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel" von Herta Müller. Ksenija Cockova aus Mazedonien übersetzt vom 25. September bis 24. Oktober die Novelle "Schweigeminute" von Siegfried Lenz ins Mazedonische.
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Buchankündigungen Die Historikerin Julia van dem Knesebeck legt ihre Studie „The Roma Struggle for Compensation in Post-War Germany“ vor, erschienen in der University of Hertfordshire Press 2011. Der profunde Band „Annäherungen andie Westdeutschen – Sozial- und kulturgeschichtliche Perspektiven auf die Bundesrepublik “ von Axel Schildt ist im Wallstein Verlag erschienen.
Gegenwartsfragen abgebildet Seit einem Monat ziert die Fassade der Geschäftsstelle am Georgsplatz ein Nasenschild. Es bildet die jeweils aktuelle Gegenwartsfrage ab, im Moment die Frage: „Wo ist zuhause?“ Die Fragen wechseln vierteljährlich und thematisieren gesellschaftliche, künstlerische oder wissenschaftliche Aspekte. Das Schild soll zum Nachdenken, zum Austausch und zur Interaktion im Hinblick auf die Gegenwartsfragen anregen.
Boris Kralj: My Belgrade Belgrad oder “Die weiße Stadt”, wie sie übersetzt heißt, hatte nie eine Glanzzeit, kam nie in den Verdacht ein „Paris des Ostens“ zu sein, und wurde selten genannt, wenn es darum ging, die schönsten Städte Europas aufzuzählen. Belgrad wurde unzählige Male zerstört und vom Rest der Welt immer wieder vergessen. Es wurde in den letzten Jahrzehnten das Synonym für einen Ort der Abneigung und Gewalt , obwohl die „Unbekannte auf dem Balkan“ auf den zweiten Blick ein mystischer, urbaner Moloch und das letzte Zeugnis eines Landes ist, welches nicht mehr existiert - Jugoslawien. Der Geist dieser Stadt wurde auf Boris Kraljs langjährigen Reisen nach Belgrad fotografisch eingefangen und zeigt sich vor allem in den Gesichtern seiner Einwohner, manifestiert sich in den maroden Fassaden der Häuser und wird durch die kyrillischen Schriftzüge auf den bröckelnden Oberflächen ihrer Häuser kommentiert: Zeithistorische Dokumente eines magischen Ortes. Die Ausstellung „My Belgrade“ wird am 30. September 2011 im Verein „MOST“ – Brücke von Berlin nach Mittel- und Osteuropa eröffnet. Dazu erscheint der gleichnamige Katalog. Die Veranstaltung wird durch die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. gefördert.
KAIROS-Preisträgerin Timea Junghaus zu Gast in Kiel Unter dem Titel „Ungarische EU-Ratspräsidentschaft und Europäische Roma-Politik aus einem Guss“ fand am 9. Juni eine Veranstaltung im Schleswig-Holsteinischen Landtag in Kiel statt.
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