Gebhardschule

Die Gebhardschule in Konstanz bringt das Thema Werte umfassend in den Schulalltag ein. In der ganzen Schule hängen Plakate oder sind Installationen angebracht, die die Bedeutung von Werten thematisieren – alle von Schülern gestaltet und erarbeitet.
Doch nicht nur äußerlich zeigt sich ein respektvoller Umgang miteinander. In jedem Jahrgang gibt es eine Klasse, in der behinderte und nicht-behinderte Kinder zusammen lernen. Das ist ein Ausgangspunkt für ein schulinternes Patenschaftsmodell. In den Pausen betreuen ältere Schüler ihre behinderten Mitschüler, helfen ihnen beim An- und Ausziehen oder beim Essen. Unmittelbarer kann Wertevermittlung nicht geschehen. In der Gebhardschule Konstanz bekommt sie ein menschliches Gesicht.
Zudem zeichnet die Gebhardschule ein umfassendes Programm zur Werteerziehung aus: Es gibt Streitschlichterprogramme, ein Coolnesstraining, Selbstverteidigung für Mädchen und einen Schüler-Sanitätsdienst. Hinzu kommen besondere Aktionen wie das Sammeln von Spenden für Bedürftige in der ganzen Welt oder die Ausrichtung einer eigenen Fußball-Weltmeisterschaft, bei der spielerisch Teamgeist und Fair Play vermittelt werden. An einem „Abend der Talente“ kann jeder zeigen, was er kann. Dabei treten mitunter außergewöhnliche Begabungen zutage.
Das Schulkonzept zeigt, dass sowohl deutsche Schüler als auch Migrantenkinder in Sachen Tugenden viel voneinander lernen können.
Der reflexive und aktive Umgang mit Werten sowie ihre praktische Bedeutung für den Einzelnen